Personensuche nach Sprung von Brücke

Einsatzort Details

Konz
Datum 05.06.2013
Alarmierungszeit 20:32 Uhr
Einsatzende 22:30 Uhr
Alarmierungsart Sirene
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Tawern
    keine genaue Angabe möglich

      Einsatzbericht

      Große Suchaktion an der Mosel in Höhe Konz/Trier-Zewen: Dort wird seit dem Abend ein Mensch vermisst. Zusammen mit zwei anderen war der Jugendliche von der alten Konzer Eisenbahnbrücke in die Mosel gesprungen. Zwei Rettungshubschrauber suchten die Mosel zwischen dem Campingplatz Konz und der Staustufe Trier ab. Gegen 23.30 Uhr wurde die Suche jedoch abgebrochen. Sie soll heute fortgesetzt werden.

      Fotostrecke

      Der Vorfall ereignete sich am Abend gegen 20 Uhr an der etwa 8 bis 10 Meter hohen alten Eisenbahnbrücke in Konz. Drei Jugendliche, sprangen nach Angaben der Feuerwehr von der Brücke in die Mosel. Während zwei der Springer ans Ufer schwammen, tauchte der dritte nicht mehr auf.

      Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Konz, Wasserliesch, Oberemmel, Nittel, Igel, der Löschzüge Trier-Euren, -Zewen, -Stadtmitte waren an beiden Moselufern im Einsatz, um nach dem Vermissten zu suchen. Auch Taucher der Berufsfeuerwehr und der Wasserrettung waren im Einsatz. Etwa 100 Einsatzkräfte insgesamt waren im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und ein Helikoper der Air Rescue Luxemburg flogen das Moselufer zwischen Campingplatz Konz und der Trierer Staustufe ab. Währenddessen patrouillierten Einsatzkräfte der Feuerwehr am Ufer, auch Boote waren im Einsatz.

      An der Konzer Eisenbahnbrücke wurde am Abend ein letzter Versuch unternommen, den Jugendlichen zu finden. Gegen 23.30 Uhr wurde die Suche jedoch abgebrochen, sie soll  heute fortgesetzt werden.

      Die beiden anderen Springer, nach Volksfreund-Informationen ein Mädchen und ein Junge, standen unter Schock und wurden von einem Notfall-Seelsorger betreut.

      Die Mosel hatte am Abend eine Temperatur von nur zehn bis zwölf Grad Celsius - gefährlich für Schwimmer. Außerdem befindet sich aufgrund des Hochwassers viel Treibholz in dem Fluss, das zur tödlichen Falle werden kann.

      Quelle:
      http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Suche-nach-vermisstem-Jugendlichen-in-der-Mosel-wird-heute-fortgesetzt;art8100,3547815